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Haiku
Inhalt
Nervennahrung
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+ Alsos Threpsoneires
+ Anarchistelfliege
+ Any la(te)st words
+ Barbara A. Lehner - Einblicke
+ Begleitschreiben
+ Die Dschungel. Anderswelt.
+ Intelligenz und Evolution - Rechnung mit dem Wirt
+ Kondensat der Jahre
+ MMsSenf
+ Rosenherz
+ Tief im Süden
+ look at me!
+ thepatchworkfamily ...
+ wortmeer
+ Ilmenauer Schachverein+ Alsos Threpsoneires
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+ Enter lifescape!
Entgegen der ehemaligen Kindergärtnerin, die in Paris verunglückte und von tatsächlich besoffenen Medien zur "Prinzessin der Herzen" hochstilisiert wurde, obwohl sie eigentlich nur einen mediokren, häßlichen Thronfolger geheiratet und sich Jahre später wieder hatte scheiden lassen, ist Jackson ohne jeden Zweifel ein Künstler mit außerordentlichen Fähigkeiten gewesen.
Dabei kommt es weder darauf an, ob man die Musik nun mag oder nicht oder ob man den Menschen vielleicht merkwürdig oder skurril fand - anerkennen muß man die Leistung. Generationen sind mit seiner Musik aufgewachsen und verbinden daran mehr oder weniger tolle Erinnerungen. Dass er für einige zur Projektionsfläche wird - naja, das bleibt nicht aus, hat aber mit dem künstlerischen Phänomen in der Regel wenig zu tun.
Der frühe Tod spielt natürlich einer Mystifizierung in die Karten und ist keineswegs auf die Moderne bzw. Postmoderne beschränkt. Heute noch gilt beispielsweise Georg Büchner als Ikone der deutschsprachigen Literatur - er starb mit 23. Nüchtern betrachtet würden seine Dramen weit weniger Berücksichtigung finden, wenn er 70 geworden wäre und denen noch rund 50 hinzugefügt hätte.
Vermischen sich künstlerische Leistung mit der Knappheit der Produktion und/oder einem "Schicksal" (= früher Tod; Wahnsinn) entstehen Mythen. Daran ist zunächst einmal nichts Schlechtes und alleine deswegen Leute schon zu denunzieren halte ich für unzulässig.