Statistiken
Beim Googeln über die Sicherheit von Verkehrsmitteln ist mein Kollege auf diese Statistik gestoßen:

Nun sind Waffen zwar keine Verkehrsmittel im eigentlichen Sinn, weil sie nicht Menschen, sondern kleine metallene Gegenstände von A nach B transportieren, aber als Argument über das Für und Wider privaten Waffenbesitzes taugt diese Grafik schon etwas. Überhaupt scheint http://de.statista.com/ eine sehr interessante Seite zu sein. "Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast", heißt es, und tatsächlich findet man zum gleichen Thema häufig Statistiken, die vollkommen unterschiedliche Schlussfolgerungen implizieren. Dort lohnt sich ein genauer Blick auf die Fragestellung. Ein Beispiel sind die jetzt vorgesehenen Maßnahmen im Internet gegen Kinderpornografie. Auch zu diesem Thema wird man bei Statistika fündig. Hier kann sich jeder seine eigene Meinung bilden und seinen Verstand trainieren:
Frage 1: Welcher Meinung zur Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten stimmen Sie zu?

Frage 2: Bevorzugen Sie ein völlig freies Internet oder ein vom Staat kontrolliertes, in dem bestimmte strafbare Inhalte gesperrt werden können?

Aber eigentlich hatte ja mein Kollege Informationen zur Sicherheit von Verkehrsmitteln gesucht. Es ist gar nicht so einfach, wirklich vergleichbare Zahlen zu bekommen, denn man kann diese Verkehrsstatistiken auf mindestens drei verschiedene Arten normieren:
Das Flugzeug schneidet in den Statistiken auch dadurch so gut ab, weil hier der Weg von und zum Flughafen unberücksichtigt bleibt und auch die erhöhte Krebsrate durch die Strahlungsbelastung beim Fliegen ignoriert wird. Und dann werden in den meisten Statistiken die Fahrstühle vergessen, diese sind noch gefährlicher als Autos, vermutlich, weil auch Paternoster zu den Fahrstühlen zählen.
Aber es gibt ein Verkehrsmittel, das ist vermutlich noch gefährlicher als der Fahrstuhl, der ja wenigstens ab und an von einem Profi gewartet wird. Das gefährlichste Verkehrsmittel sind die eigenen Füße. Zum einen liegt das sicherlich daran, dass bei der Modifikation des beliebten Kinderspiels Papier-Stein-Schere-Brunnen, also Zug gegen Fußgänger, Bus gegen Fußgänger und Auto gegen Fußgänger immer das Metall gegen das Fleisch gewinnt. Zum anderen darf jeder die eigenen Füße ohne jede weitere Prüfung benutzen, nachdem er sich das Laufen entweder in der Kindheit selbst beigebracht hat oder von genauso unqualifiziertem Personal, den Eltern und Verwandten, dabei unterstützt wurde. Es sollte erwogen werden, ob angetrunkenen Personen nicht bloß die Benutzung des eigenen Autos, sondern auch die Benutzung der eigenen Füße für eine gewisse Zeit untersagt wird! Bei vier Wochen Fußentzug dürfte es schwer werden, an neuen Stoff zu gelangen.
Kategorie: Alltag

Nun sind Waffen zwar keine Verkehrsmittel im eigentlichen Sinn, weil sie nicht Menschen, sondern kleine metallene Gegenstände von A nach B transportieren, aber als Argument über das Für und Wider privaten Waffenbesitzes taugt diese Grafik schon etwas. Überhaupt scheint http://de.statista.com/ eine sehr interessante Seite zu sein. "Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast", heißt es, und tatsächlich findet man zum gleichen Thema häufig Statistiken, die vollkommen unterschiedliche Schlussfolgerungen implizieren. Dort lohnt sich ein genauer Blick auf die Fragestellung. Ein Beispiel sind die jetzt vorgesehenen Maßnahmen im Internet gegen Kinderpornografie. Auch zu diesem Thema wird man bei Statistika fündig. Hier kann sich jeder seine eigene Meinung bilden und seinen Verstand trainieren:
Frage 1: Welcher Meinung zur Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten stimmen Sie zu?

Frage 2: Bevorzugen Sie ein völlig freies Internet oder ein vom Staat kontrolliertes, in dem bestimmte strafbare Inhalte gesperrt werden können?

Aber eigentlich hatte ja mein Kollege Informationen zur Sicherheit von Verkehrsmitteln gesucht. Es ist gar nicht so einfach, wirklich vergleichbare Zahlen zu bekommen, denn man kann diese Verkehrsstatistiken auf mindestens drei verschiedene Arten normieren:
- Auf die Wahrscheinlichkeit, im Laufe seines Lebens in einem bestimmten oder durch ein bestimmtes Verkehrsmittel ums Leben zu kommen,
- auf die Zahl der Toten pro zurückgelegtem Kilometer,
- auf die Zahl der Toten pro Lebensstunde.
Das Flugzeug schneidet in den Statistiken auch dadurch so gut ab, weil hier der Weg von und zum Flughafen unberücksichtigt bleibt und auch die erhöhte Krebsrate durch die Strahlungsbelastung beim Fliegen ignoriert wird. Und dann werden in den meisten Statistiken die Fahrstühle vergessen, diese sind noch gefährlicher als Autos, vermutlich, weil auch Paternoster zu den Fahrstühlen zählen.
Aber es gibt ein Verkehrsmittel, das ist vermutlich noch gefährlicher als der Fahrstuhl, der ja wenigstens ab und an von einem Profi gewartet wird. Das gefährlichste Verkehrsmittel sind die eigenen Füße. Zum einen liegt das sicherlich daran, dass bei der Modifikation des beliebten Kinderspiels Papier-Stein-Schere-Brunnen, also Zug gegen Fußgänger, Bus gegen Fußgänger und Auto gegen Fußgänger immer das Metall gegen das Fleisch gewinnt. Zum anderen darf jeder die eigenen Füße ohne jede weitere Prüfung benutzen, nachdem er sich das Laufen entweder in der Kindheit selbst beigebracht hat oder von genauso unqualifiziertem Personal, den Eltern und Verwandten, dabei unterstützt wurde. Es sollte erwogen werden, ob angetrunkenen Personen nicht bloß die Benutzung des eigenen Autos, sondern auch die Benutzung der eigenen Füße für eine gewisse Zeit untersagt wird! Bei vier Wochen Fußentzug dürfte es schwer werden, an neuen Stoff zu gelangen.
Kategorie: Alltag
Samstag, 20.Juni 2009