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Haiku
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Hm.
Ja.
Hat der Herr Schätzing das tatsächlich so geschrieben? daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern.
@mirja
Was ausgeschlossen wird, ist der angstmachende Gott, der als gesellschaftliche Drohkulisse eingesetzt wird .. und dagegen anzugehen spricht eigentlich nichts, oder?
Erleuchtung
Schätzing hat es so natürlich nicht geschrieben. Vor allem ist zum Glück das Buch insgesamt nicht in diesem Tenor gehalten. Ich hatte nur bei ein paar wenigen Stellen den Eindruck, dass es in diesen Tonfall "abrutscht". "Walgesang in der esoterischen Hitparade" interpretiert irgendwas in mir als "Wer Walgesang hört, ist Esoteriker und so blöd, dass ich mich hier in diesem Buch darüber lustig machen kann, denn ein Esoteriker liest ein Buch wie dieses mit viel verarbeiteter Wissenschaft drin sowieso nicht". Wahrscheinlich bin ich da zu empfindlich, so, wie ich auch beim Stichwort "Angst" empfindlich bin. Oder es ist eben frauentypisch, viel zu viel in ein paar Worte hineinzudeuten...
@ Webcat72
@Mirja
Vermutlich die gleichen Leute, die die Mohammed-Karikaturen als Gipfel der europäischen Meinungsfreiheitskultur bezeichnet haben, gehen jetzt voran, dieses Buch zu verbieten. Ich wüsste nur gerne, wie man sonst einen gläubigen, orthodoxen Juden darstellen soll.
Es ist übrigens interessant, dass die beiden radikal-atheistischen Bücher, die ich vergangenes Jahr gelesen habe (Dawkins und Hitchens) und die sich beide exzessiv mit den monotheistischen Religionen "beschäftigen", das Judentum "schonen". Es gibt zwar bei Hitchens eine unschöne Szene, in der er beschreibt, dass die Beschneidung, die u. a. im Judentum üblich ist, durch die mangelnde Zahn- und Mundhygiene der Rabbis, die die Beschneidung vorgenommen haben, dahingehend oft zu gesundheitlichen Schäden bei den Kindern führten, da die Rabbis die Vorhaut quasi abgebissen hätten und dadurch Keime übertragen hätten - aber ansonsten verhalten sich die beiden Autoren reichlich reserviert. Man ahnt, warum.
@Gregor