Wikibooks
Beim Stöbern im Netz bin ich auf die Wikibooks gestoßen. "Wikibooks" ist eines der Wikimedia-Projekte, von denen das bekannteste sicherlich die Wikipedia ist. Wikibooks ist eine Lehrbuchsammlung der besonderen Art. Basierend auf dem Wiki-Prinzip und der GNU-Lizenz für freie Dokumentation sollen hier freie Lehrbücher veröffentlicht werden. Jeder kann Lehrbuchautor sein oder eigene Änderungen an bereits bestehenden Lehrbüchern vornehmen.
In den Wikibooks habe ich die beste mir bekannte populärwissenschaftliche Zusammenfassung der Grundideen der Stringtheorie gefunden, geschrieben von dem Abiturienten Dominik Pleiner, der - was sonst? - ab dem Wintersemester Physik studieren wird.
Toll an seiner Darstellung sind neben den eher knapp gehaltenen mathematischen Details vor allem die Gründe für die „Erfindung“ der Stringtheorie und wie diese die großen Probleme der Physik lösen will: Die Vereinigung von Relativitäts- und Quantentheorie, die Einbeziehung der Gravitonen in den Teilchenzoo, mögliche Erklärungen dafür, warum die Gravitation so sehr viel schwächer als die anderen Elementarkräfte wirkt, usw.
Beim weiteren Stöbern in dieser Bibliothek bin ich dann bei einem Schachlehrbuch gelandet. An einigen Stellen ist es noch ein bisschen holprig, aber insgesamt ist die Qualität sehr gut. Das hat mich so angeregt, dass ich mir vorgenommen habe, zu den Wikibooks ein Lehrbuch über Schachendspiele beizutragen. Die Anfänge dazu findet man hier. Was ich bis jetzt dorthin kopiert habe, sind bereits seit langem fertige Abschnitte, die noch auf einem Lehrgang in unserem Verein beruhen. Der ist irgendwann eingeschlafen, was aber nicht an meiner schlechten Vorbereitung gelegen hat, sondern am mangelnden Interesse der anderen. Man findet nicht so viele Erwachsene, die an ständigem Lernen und Gedankenaustausch interessiert sind, nicht mal auf dem Gebiet ihres eigenen Hobbys. Manche sind offenbar mit der immer gleichen Wiederholung des ihnen bereits Bekannten sehr zufrieden.
Kategorien: Alltag, Bücher
In den Wikibooks habe ich die beste mir bekannte populärwissenschaftliche Zusammenfassung der Grundideen der Stringtheorie gefunden, geschrieben von dem Abiturienten Dominik Pleiner, der - was sonst? - ab dem Wintersemester Physik studieren wird.
Toll an seiner Darstellung sind neben den eher knapp gehaltenen mathematischen Details vor allem die Gründe für die „Erfindung“ der Stringtheorie und wie diese die großen Probleme der Physik lösen will: Die Vereinigung von Relativitäts- und Quantentheorie, die Einbeziehung der Gravitonen in den Teilchenzoo, mögliche Erklärungen dafür, warum die Gravitation so sehr viel schwächer als die anderen Elementarkräfte wirkt, usw.
Beim weiteren Stöbern in dieser Bibliothek bin ich dann bei einem Schachlehrbuch gelandet. An einigen Stellen ist es noch ein bisschen holprig, aber insgesamt ist die Qualität sehr gut. Das hat mich so angeregt, dass ich mir vorgenommen habe, zu den Wikibooks ein Lehrbuch über Schachendspiele beizutragen. Die Anfänge dazu findet man hier. Was ich bis jetzt dorthin kopiert habe, sind bereits seit langem fertige Abschnitte, die noch auf einem Lehrgang in unserem Verein beruhen. Der ist irgendwann eingeschlafen, was aber nicht an meiner schlechten Vorbereitung gelegen hat, sondern am mangelnden Interesse der anderen. Man findet nicht so viele Erwachsene, die an ständigem Lernen und Gedankenaustausch interessiert sind, nicht mal auf dem Gebiet ihres eigenen Hobbys. Manche sind offenbar mit der immer gleichen Wiederholung des ihnen bereits Bekannten sehr zufrieden.
Kategorien: Alltag, Bücher
Sonntag, 09.Dezember 2007




