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Zum Artikel bei Wissenschaft.de
Christian Hesse: Schach ist vollkommener als das Leben
Perfection in Checkers (engl.)
Zur Chinook-Webseite (Chinook ist der Name des perfekten Dameprogramms)
Unentschieden
Die Unterteilung in die Spielphasen halte ich für vollkommen in Ordnung. Es gibt auf alle Fälle zwei Phasen (ohne Dame auf dem Spielfeld, mit Dame auf dem Spielfeld) Da es bei optimaler Verteidigung nicht zu einer Dame kommt, bevor nicht einige Steine geschlagen worden sind, ist auch das Kriterium "Anzahl Steine" für die Phasentrennung zulässig.
Die Frage, die sich mir stellt, ist eigentlich die:
Dame, Bauer - Dame: wieviel Stellungen könnten zu Unentschieden führen - wenn überhaupt?
Als Spiel mit Zugzwang ist Dame bereits ziemlich deterministisch. Der einzige Freiheitsgrad ist die Sprunglänge der Dame und die Auswahl, was geschlagen werden muss, wenn es mehrere Möglichkeiten gibt.
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Dass Schach und Go nicht wirklich Remis-deterministisch sein können, läßt bei Go durch das Komi belegen.
Da dieses bei Meisterturnieren mit 4,5 oder 5,5 Punkten festgelegt ist, kann es unmöglich zu einer Remiswertung kommen.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob die koreanische Ko-Wertung da nicht vielleicht doch Möglichkeiten vorsieht. Aber ich selbst hatte noch nie in irgendeiner Partie ein Triple-Ko im Endspiel.
Bei Schach hast Du ja selbst den Hinweis gegeben.
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Zum Schachspielen gegen schwächere Partner:
Ich hege eine gewisse Verachtung für schwache Spieler, die nicht spielen wollen, weil sie immer verlieren. Dieser Menschentyp ist nämlich der, welcher sich auch keine Steine vorgeben lassen will.
Damit wird aber jegliche Möglichkeit unterbunden, an Spielstärke dazu zu gewinnen.
Ich selbst habe Schach bei meinem Vater gelernt:
Endspiel König Turm
König Dame
leichte Umwandlungen Bauer
Partie - Damenvorgabe
(bis ich ein oder zwei gewinnen konnte)
Partie - Turmvorgabe
usw.
Läufer, Springer
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Als ich zehn Jahre alt war, spielte ein Tiroler Schachmeister mit mir - Vorgabe Dame, Turm. Es machte ihm Spass zu sehen, wie ich mich abmühte. Er hat mich gelobt, obwohl ich immer verloren hatte.
Vor einigen Jahren habe ich noch manchmal im Kaffeehaus um Mitternacht mit ein paar Wiener Schachgranden gesessen.
Meistens war niemand mehr ganz nüchtern. Aber gegen einen 2450-Elo konnte ich bei einer Vorgabe von 2-5 (er 2 Minuten, ich 5 Minuten) durchaus 60% der Partien gewinnen. Ohne Zeitvorgabe wäre ich chancenlos.
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Und mit Vorgabe kann es dann schon wieder ganz schön viel Spass machen.