Thailand - Reiseimpressionen

Der Thailand-Urlaub war schon seit längerem geplant, umso größer war der Schock am 26.12.2004, als der Tsunami auch die südwestliche Küste von Thailand traf. Zwar konnten wir selbst uns schnell davon überzeugen, dass die geplante Reiseroute nicht von den Folgen der Katastrophe betroffen ist, aber die Frage von Freunden und Verwandten, ob wir denn in dieser Situation immer noch dorthin fliegen wollten, musste trotzdem immer wieder beantwortet werden. Wir hatten uns für die Kopplung zweier Rundreisen im Norden des Landes entschieden, verbunden mit einem mehrtägigem Aufenthalt in Bangkok. Die thailändischen Hauptstadt ist über 1000 km von Phuket entfernt, alle unsere Reiseziele lagen auf Höhe von Bangkok oder noch weiter nördlich.

Thailand nimmt eine Fläche von mehr als 500.00 km² ein, die von über 60 Millionen Menschen bewohnt wird. Deutschland ist im Vergleich etwas kleiner und hat etwa 80 Millionen Einwohner. Im Nordwesten grenzt Thailand an Myanmar (früher Burma), im Nordosten an Laos, im Süden an Kambodscha und Malaysia. Weite Teile der Landesgrenzen werden vor allem im Süden vom Meer gebildet.



Thailand hat eine konstitutionelle Monarchie, König Bhumiphon (Rama IX.) ist seit 1946 im Amt und damit der dienstälteste der Welt. Der König und seine Familie werden sehr verehrt, nur uralte Thailänder können sich noch an seinen Vorgänger und älteren Bruder Rama VIII. erinnern. Die Chakri-Dynastie geht auf das Jahr 1782 zurück, als General Chakri die Stadt Bangkok gründete und sich selbst zum König Rama I. ausrief. In den über zweihundert Jahren dieser Dynastie haben die „Ramas” das Land geprägt und eine Reihe von Tempeln, Palästen und Bauwerken schaffen lassen, die heute zu Touristenattraktionen geworden sind.

Ein Muss für alle Bangkokbesucher ist der Große Palast mit dem Königstempel Wat Phra Keo, geschaffen unter Rama I. Die gesamte Anlage ist ein architektonisches Ensemble mehrerer Gebäude und Tempel, das vom Rest der Stadt durch eine Mauer getrennt ist. Kernstück ist der Kristallpalast mit dem Smaragd-Buddha. Dieser ist zwar nur 66 cm hoch und 48 cm breit, aber er wurde aus einem einzigen Stück Jade gefertigt und ist heute das wohl bedeutendste Heiligtum des Landes.

Blick auf die Mauer des Großen Palastes und drei verschiedene Chedis
Im Innern der Palastanlage
Der Kristallpalast mit dem Smaragdbuddha im Innern
Der Smaragdbuddha mit seinen drei Kleidern: Sommer, Regenzeit, Winter

Unmittelbar neben diesem Gelände befindet sich die größte Tempelanlage Thailands Wat Po. Neben Dutzenden Chedis und Hunderten Buddhastatuen auf dem Tempelgelände ist hier die Hauptattraktion der Liegende Buddha, 46 m lang und 15 m hoch. Eine gute Darstellung der Bedeutung der verschiedenen Körper- und Handhaltungen Buddhas findet man hier. Chedis werden anderswo auf der Welt auch als Stupas oder Pagoden bezeichnet, meist enthalten sie die Asche Verstorbener. Laut Auskunft unseres Reiseleiters ist der Aufbewahrungsort der Asche innerhalb eines Chedis unbestimmt, sie kann sich zum Beispiel in der Spitze oder aber 40 Meter unter der Erde befinden.

Auf dem Gelände von Wat Po
Der liegende Buddha, im Vordergrund ein Mönch zum Größenvergleich

Wenn man nach dem Besuch dieser beiden Areale, die einen vollen Tag in Anspruch nehmen kann, noch nicht müde ist, sollte man sich mit dem Taxi zum Vimanmek-Palast fahren lassen, weil die Tageseintrittskarte für den Wat Phra Keo hier ebenfalls gilt. Auch der Vimanmek-Palast ist Bestandteil eines größeren Grundstücks. Er wurde 1901 unter König Chulalongkorn (Rama V.) erbaut. Der Palast selbst ist vollständig aus Teakholz gefertigt, um hinein zu gelangen, muss man an einer Führung teilnehmen. Die Zeit bis zur nächsten Führung kann man sich mit Besichtigungen anderer Gebäude, zum Beispiel dem Museum der weißen Elefanten vertreiben. Da weiße Elefanten als göttlich gelten, gehen alle gefundenen Tiere automatisch in den Besitz des Königs über.

Der Vimanmek-Palast von außen, im Innern ist fotografieren verboten

Ein weiterer Königspalast befindet sich in Bang Pa-ln zwischen den Orten Pathum Thani und Ayutthaya. Es ist eine weitläufige Parkanlage mit mehreren Gebäuden. Nicht alle dürfen besichtigt werden. Manche der Gebäude sind in einem thailändischen, andere im chinesischen Stil und einige sehen sehr europäisch aus. König Chulalongkorn (Rama V.) besuchte als erster König Europa und brachte von dort sehr viele Anregungen und Erneuerungsvorschläge nach Hause zurück.

Architektonische Kontraste
Geschenk chinesischer Händler an den König
Das königliche Observatorium

Früher hieß das Land Siam (Land des Lächelns), heute ist die offizielle Bezeichnung Thailand (Land der Freien). Das soll zeigen, dass Thailand im Gegensatz zu allen seinen Nachbarländern niemals eine Kolonie eines anderen Staates war. Im zweiten Weltkrieg gewährte es nach kurzer Gegenwehr den Japanern den Durchmarsch Richtung Burma. Aus dieser Zeit stammt eine Eisenbahnlinie, die auf Kosten unzähliger Opfer vor allem von Kriegsgefangenen gebaut wurde. Ein Teil dieser Eisenbahnstrecke ist die Brücke am Kwai. Die Geschichte des Brückenbaus wurde, historisch allerdings stark verfälscht, verfilmt. Man kann die Brücke heute besichtigen und auch mit der Eisenbahn fahren, außerdem findet man in der Nähe ein Alliiertenmuseum und einen Alliiertenfriedhof, auf dem die westlichen Toten dieser Zeit beigesetzt sind.

Die Brücke am Kwai, nicht das Original
Der Alliiertenfriedhof

Die meisten Thai sind Buddhisten, Anhänger des Theravada -Buddhismus. Auf eine eigenartige Weise wird in Thailand der Buddhismus mit hinduistischen oder anderen Gottesvorstellungen verknüpft. Es gibt kaum ein Grundstück, auf dem neben dem Haus nicht ein kleiner Haustempel steht, der dem jeweiligen Hausgott oder ~geist gewidmet ist. In Thailand gibt es etwa 31.000 buddhistische Tempel, die sehr gut instand gehalten werden und gut besucht sind. Allein in Bangkok sind es etwa 300, die oftmals unmittelbar zwischen modernen Gebäuden stehen und einen auffälligen Kontrast mit diesen bilden. Überhaupt machen diese Tempel, die in unseren Augen nicht so recht in eine moderne Gesellschaft passen wollen, und die sehr religiösen Menschen einen großen Teil der Faszination des Landes aus. Es gibt keine Kirchensteuer, alle Tempel und auch die große Zahl buddhistischer Mönche existieren einzig und allein von den freiwilligen Spenden der Menschen.

Im Verlauf unserer beiden Rundreisen haben wir viele buddhistische Tempel besucht. In allen stehen mehrere bis sehr viele Buddha-Statuen. In den folgenden Abschnitten eine kleine Auswahl von ihnen, wobei die „Überschriften” jeweils die Besonderheit der wichtigsten Buddhastatue des betreffenden Tempels bzw. den Tempel selbst charakterisieren sollen und nicht ganz so ernst zu nehmen sind.

Goldener Buddha. Im Tempel Wat Traimit in Bangkok findet man einen Buddha, der aus 3,5 Tonnen reinen Golds besteht. Wenn man den Haupttempel auf dem Tempelgelände betritt, wundert man sich über die wenigen Besucher. Erst später wird klar, dass der dort zu sehende vergoldete Buddha nicht DER GOLDENE ist. Dieser befindet sich in einem anderen Tempel. Dort drängen sich dann auch weit mehr Besucher, um sich vor dem Goldenen fotografieren zu lassen.

Das ist nicht der goldene
Sondern das!

Ältester Buddha. Beim Bummeln durch Bangkok wurden wir am 24.1. von einem Mann auf der Straße angesprochen. Er ist Arzt und war vor einigen Jahren in München auf einer Konferenz. Er erzählte uns von einem Old Temple, der nur an einem einzigen Tag, dem ersten Vollmondtag im Jahr, zu besichtigen ist. Er besorgte uns auch gleich ein Taxi, das uns bis zum Tempel fuhr. Später setzte uns der Taxifahrer woanders in der Stadt bei einem Schneider ab, „bei dem auch der König und die königliche Familie schneidern lässt”. So kann ich heute nicht sagen, wie der „Old Temple” thailändisch heißt, wo er sich in Bangkok befindet und ob der auf dem Bild ganz vorn sitzende Buddha wirklich der älteste Buddha Thailands ist. Das einzige was ich zum Beweis der Richtigkeit dieser Geschichte anbringen kann, ist eine Visitenkarte des „königlichen” Schneiders. Der Besuch des Schneiders wurde dann auch ein voller Erfolg, nicht für mich, aber für meine Begleiterin.

Old Temple von außen
Der kleine Unscheinbare, ganz vorn in der Mitte
Visitenkarte des „königlichen” Schneiders

Hotelbuddha. Als vor einigen Jahren in Bangkok das Erawan-Hotel gebaut wurde, kam es zu mysteriösen Arbeitsunfällen. Diese hörten erst auf, als vor dem Hotel der heute sogenannte Erawan-Schrein gebaut wurde. Dort wird ständig gebetet, Kerzen und Räucherstäbchen angebrannt. Wer möchte, kann Tänzerinnen mieten, die für das Heil des Geldgebers tanzen.

Der Erawan-Schrein
Die Tempeltänzerinnen

Glücksglöckchen. Von der unglaublichen Religiosität der Thailänder und ihrer Spendenbereitschaft wird man irgendwann selbst angesteckt. Ab dem dritten Tag des Urlaubs besaß ich ein Amulett, das mir von einem Mönch geschenkt worden war. Irgendwann habe ich dann auch Geld in Spendenboxen der Tempel gesteckt. Wir haben Vögel und Schildkröten gekauft und freigelassen. Und nachdem wir auf dem Gold Mount in Bangkok ein Glöckchen gefunden haben, auf dem in Deutsch eine Danksagung stand, dass der Tsunami diese Touristen verschont hat, konnte ich nicht mehr anders. Wir haben auch ein kleines Glöckchen gekauft, beschriftet und, an einer Kette befestigt, dort aufgehängt, neben einem Chedi in Bangkok, von hier aus fast am anderen Ende der Welt. Ich hoffe, dass es dort noch eine ganze Weile hängt und im Wind bimmelt.

Auf dem Gold Mount
Unser Glücksglöckchen, wer erkennt es?

Größter Buddha. Ich möchte nicht schwören, dass in der Tempelanlage des Wat Theppitak wirklich der größte Buddha Thailands steht. Aber ich finde es schon bemerkenswert, dass sich in unserer Zeit Menschen zusammenfinden und Geld sammeln, um einen gewaltigen Buddha aus 3500 Tonnen Stahlbeton auf einem Berg zu errichten, nur weil ein Mönch in einer Meditation diese Buddhastatue vorhergesehen hat. Die Figur steht an einem Berghang, um zu ihr zu gelangen, muss man 625 Stufen hinauf- und später 625 Stufen wieder hinabsteigen. Diese 1250 Stufen erinnern an die alte Legende, nach der an einem bestimmten Tag ohne vorherige Absprache 1250 Jünger Buddhas zu ihm in den Weluwan Mahawiharn Tempel in Rachakhryha, Indien, reisten, um einer seiner Reden zu lauschen.

Der Größte am Beginn Treppe
Der Größte nach 625 Stufen Aufstieg

Moderner Buddha. Auch heute werden noch ständig neue Tempel gebaut, sowohl in Bangkok als auch im ganzen Land. Ein solcher neuer Tempel ist Wat Phra Dhat Suton Monkon Kiri in der Nähe von Denchai. Auch hier muss man sich beim Besuch der Anlage immer wieder vor Augen führen, dass alle Dinge aus den freiwilligen Spenden der Einwohner gebaut bzw. angeschafft wurden.

Auf dem Platz vor dem Tempel
Die Tempelwächter
Gespendete Buddhas
Der Tempeleingang
Im Inneren des Tempels

In der Nähe von Lopburi gibt es den Affentempel. Vom eigentlichen Tempel habe ich hier gar keine Bilder gemacht. Ich war fasziniert von der unglaublichen Frechheit der Affen, die als heilig verehrt und gefüttert werden, in unglaublicher Zahl vorhanden sind und alles stehlen, worauf man einen Augenblick nicht acht gibt. Der Affentempel bildet das Zentrum eines Kreisverkehrs, die Autos fahren vorsichtig, um keine Affen zu überfahren. Auf der anderen Straßenseite gibt es die Ruine eines alten Khmertempels, der ebenfalls als „Affenfreigehege” dient. Wenn man diesen Tempel besucht, muss man Eintritt bezahlen und bekommt einen Knüppel ausgehändigt, um sich gegen die Affen wehren zu können. An meinem Stock hing alsbald ein kleines Äffchen. Als ich versuchte, dieses abzuschütteln, kam seine Mutter angestürzt und hätte mich fast gebissen.

Affen, Affen, Affen
Auch im alten Khmertempel

Nördlichster Buddha. Der Tempel Wat Phratat Doi Suthep war der letzte Tempel, den wir in unserem Urlaub besucht haben. Er liegt ganz im Norden Thailands. Ich hoffe, dass wir beim letzten Tempelbesuch endlich alles richtig gemacht haben: Umrunden des inneren Tempelareals im Uhrzeigersinn, Schlagen aller Glocken.

Auf dem Tempelgelände

Vielarmiger Buddha. Prasart Muang Singh heißt eine Ruinenanlage nördlich von Ban Kao. Sie stammt etwa aus dem 11.-13. Jahrhundert. Zu dieser Zeit herrschten die Khmer in Thailand. Ich hätte bei der vielarmigen Statue eher auf einen hinduistischen Gott getippt, aber unsere Reiseleiterin bezeichnete ihn als einen „Zukünftigen Buddha, den Buddha, der noch kommen wird”. Ich habe mich angesichts dieses Vielarmigen gefragt, wie die Khmer vor fast tausend Jahren von den heutigen Visionen der Gentechnik wissen konnten.

Der zukünftige Buddha

Von den Khmer, die vor über 700 Jahren im Gebiet des heutigen Thailands geherrscht haben, sind ebenfalls viele Tempelanlagen zu besichtigen. Da sie im Gegensatz zu den buddhistischen Tempeln seit Jahrhunderten nicht mehr genutzt werden, sind es alles Ruinen. Sie wurden damals aus Sandstein gebaut und sehen für das historisch ungeschulte Auge mehr oder weniger ähnlich aus. Deshalb dazu nur einige Bilder aus Phimai, Phanom Rung und Muang Tam, drei Tempelbezirken in der Nähe der Städte Ayutthaya bzw. Khorat.

Phimai
Phanom Rung
Muang Tam

In Bangkok haben wir natürlich außer den Tempeln noch viele andere Sehenswürdigkeiten besucht. An klaren Tagen oder aber spätabends lohnt sich ein Ausblick vom Baiyoke-Sky-Hotel, dem mit 309 Metern höchsten Gebäude der Stadt . Weiterhin gibt es in Bangkok eine Schlangenfarm, in der jeden Tag ein (Wochendende) oder zwei (wochentags) Vorführungen stattfinden. Wann hat man schon einmal Gelegenheit dazu, in der ersten Reihe sitzend, zwei Meter entfernt von einer Königskobra zu sitzen? Diese ist mit maximal 5 Metern Länge die größte Giftschlange der Welt.

Bayoke Sky Hotel
Wer möchte eine Schlange?
Sie möchte eine!

Besuchen sollte man auch das Jim-Thompson-Haus. Jim Thompson lebte nach dem Zweiten Weltkrieg in Thailand, handelte mit Kunst und Kunsthandwerk, förderte die einheimische Produktion und baute eine bedeutende Kunstsammlung auf. Mit 61 Jahren verschwand er auf einer Wanderung spurlos. Viele Jahre zuvor waren ihm in einem chinesischen Horoskop große Schwierigkeiten im 61. Lebensjahr vorhergesagt worden. Heute ist sein Haus und seine Sammlung ein beliebtes Museum.

Jim-Thompson-Haus

Leider sind die steilen Treppen des Wat Arun für Besucher gesperrt, einem besonders bei einer Fahrt auf dem Chao Phraya River gut sichtbaren Wahrzeichen der Stadt. Man kann auch dem königliche Barkenmuseum einen Besuch abstatten. Nimmt man für dieses an einem Fluß gelegene Museum den Landzugang, dann muss man mehrere hundert Meter auf einem labyrinthischen Pfad durch einen Slum laufen, der einen seltsamen Kontrast zum mit den Barken zur Schau gestellten Reichtum der Könige bildet.

Wat Arun vom Fluss aus gesehen
Die gesperrten Treppen des Wat Arun
Im königlichen Barkenmuseum

Im Programm wohl jeder Thailand-Rundreise dürfte die Begegnung mit Elefanten stehen. So hatten wir sogar zweimal in den beiden Wochen die Gelegenheit, auf einem Elefanten zu reiten. Wir haben verschiedene Werkstätten besucht, für Tonwaren, Seide, chinesische Sonnenschirme, Holzschnitzereien und Schmuck. In diesen Werkstätten habe ich keine Fotos gemacht. Ich musste immer daran denken, wie unangenehm es mir selbst wäre, wenn eines Tages die Tür meines Arbeitszimmers aufgemacht und sich eine Gruppe z.B. japanischer Touristen hinein ergießen würde, die einen echten deutschen Ingenieur bei der Arbeit am Computer fotografieren wollen.

Elefantenreiten
Drei Tage alt

Als Souvenire habe ich mir aus dem Urlaub ein Dutzend Orchideensetzlinge mitgebracht, die sich jetzt noch in hermetisch verschlossenen Gläsern befinden. Erst in ein paar Wochen werden diese geöffnet, dann müssen sich die Pflänzchen im kalten Deutschland akklimatisieren. Gekauft habe ich die Setzlinge beim Besuch einer Orchideenfarm. Diese Farm züchtet auch die für die Besamung mancher Orchideen notwendigen Schmetterlinge selbst.

In der Orchideenfarm

An einem der letzten Tage unseres Aufenthalts in Thailand waren wir ganz im Norden des Landes, im Goldenen Dreieck. Hier grenzen Thailand, Myanmar (Burma) und Laos aneinander. Grenzfluss ist der aus China kommende und zu unserer Zeit sehr wasserarme Mae Nam Khong (Mekong). Der Fluss selbst ist Niemandsland, man sieht auch keine Grenzkontrollen und darf mit seinem Schiff sogar auf laotischer oder burmesischer Seite anlegen und aussteigen. Der Rauschgiftschmuggel, für den diese Gegend berühmt war, hat in den letzten Jahren dank intensiver Verfolgung durch die Behörden stark nachgelassen. Laut Aussage unseres Reiseleiters kostet heute eine Tablette mit Amphetaminen 500 Baht (10 €), vor zwei Jahren war es noch 1 Baht.

Grenzübergang nach Burma
Mekong, Goldenes Dreieck, links Burma, rechts Laos

Am letzten Tag hatten wir ein längeres Gespräch mit unserem Reiseleiter. Thanu hat in den sechziger Jahren in Hamburg Umwelttechnik studiert, aus dieser Zeit stammen seine Deutschkenntnisse. Er ist der Meinung, dass man nach der Erfahrung dieser zwei Wochen problemlos auch allein durchs Land reisen kann. Einfach über das Internet Hotels buchen, sich vor Ort ein Auto, einen Fahrer/Führer mieten und los. Zu sehen und zu erleben gibt es in Thailand noch genug. Die Menschen sind freundlich, die Landschaft ist toll, die Infrastruktur okay und an die tropischen Temperaturen kann man sich auch gewöhnen. Ende Januar war gerade Winterschlussverkauf, 23 Grad am Morgen und 33 Grad Mittags empfinden manche Thailänder wirklich als kühl. Mal sehen.

Kategorien: Reiseberichte

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Kommentare hier ...

In einem Binärbaum ist die Suchdauer...
Köppnick - 13. Mai, 12:19
Ein wesentlicher Vorteil ist da noch gar...
steppenhund - 12. Mai, 21:17
Ergänzung
Gregor Keuschnig - 5. Mai, 21:58
Diagonalenproblem
Köppnick - 5. Mai, 14:12
Fehlen des besten Zuges
Köppnick - 5. Mai, 13:58
Wie man das Nash-Diagonalen-Problem löst
steppenhund - 5. Mai, 13:29