Vier Beutel Reis für vier Personen

  • Ein Mann kocht vier Beutel Reis, die als Mahlzeit für vier Personen gedacht sind. Nach dem Kochen schneidet er die vier Beutel nacheinander auf und entleert jeweils einen Beutel auf einen Teller. Er trägt die vier vollen Teller ins Speisezimmer, wo die anderen drei Esser bereits warten.
  • Eine Frau kocht vier Beutel Reis, die als Mahlzeit für vier Personen gedacht sind. Nach dem Kochen schneidet sie die vier Beutel nacheinander auf und entleert den Inhalt aller Beutel in eine Schüssel. Sie trägt die volle Schüssel und vier leere Teller ins Speisezimmer, wo die anderen drei Esser bereits warten.
Diese Beobachtung wurde von folgender Probandengruppe bestätigt: Ein Ehepaar, ein Pärchen und zwei Singles, d.h. 3 Frauen und 3 Männer. Bis jetzt beträgt die Übereinstimmung mit der aufgestellten Hypothese 100%. Eine wesentliche Voraussetzung ist natürlich eine hinreichend große Gefräßigkeit der Essenteilnehmer, denn bei drei Beuteln für vier Personen ist eine ordnungsgemäße Durchführung des Experiments nicht möglich, in diesem Fall wird immer die „weibliche” Variante gewählt.

Wie kann herausgefunden werden, ob tatsächlich ein Mann-Frau-Unterschied oder eher eine ingenieurtypische Charaktereigenschaft beobachtet wurde, denn die drei männlichen Probanden waren allesamt Exemplare dieser logisch denkenden, rational handelnden und und zugleich als abwaschfaul geltenden Subspezies von Homo sapiens sapiens?

Kategorien: Frauen

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Ergänzung
Gregor Keuschnig - 5. Mai, 21:58
Diagonalenproblem
Köppnick - 5. Mai, 14:12
Fehlen des besten Zuges
Köppnick - 5. Mai, 13:58
Wie man das Nash-Diagonalen-Problem löst
steppenhund - 5. Mai, 13:29
Gefühlsmäßig würde ich...
steppenhund - 5. Mai, 01:53
Guter Kommentar
Stephan Schleim (anonym) - 4. Mai, 20:36
"ad aquam", aber ansonsten gebe ich dir recht....
Talakallea Thymon - 29. April, 19:33