Kapitalgeber für Ich-AG gesucht
Nachdem ich von dem energetischen Bildschirmreiniger inspiriert wurde, der jeden Computermonitor von innen putzen kann und mich zusätzlich durch Nensch in positive Schwingungen versetzt habe, möchte ich heute meine neueste Geschäftsidee vorstellen. Falls mich der eine oder andere bei der Realisierung unterstützen möchte, dann kann er hier Kontakt zu mir aufnehmen.
Die meisten unserer Haushaltgeräte werden mit Strom betrieben. Viele unserer Mitmenschen werden auf die simple Frage, woher denn der benötigte Strom kommt, einfach auf die Steckdose verweisen. Nur die etwas Gebildeteren werden etwas vom Kraftwerk, den elektrischen Leitungen und so weiter erzählen. Aber ist der Strom, mit dem wir unsere Geräte betreiben tatsächlich so frisch, wie wir alle denken?
Die notwendigen physikalischen Gesetze sind seit Maxwell bekannt, spätestens seit der Entdeckung der Elektronen weiß man auch, was in den Kabeln passiert: Die negativ geladenen Elektronen werden vom negativen Spannungspol abgestoßen und vom positiven angezogen. Beim Anlegen einer Spannung setzen sie sich deshalb in Bewegung. Es ist nun allgemein bekannt, dass sowohl im Kraftwerk als auch in den Haushalten mit 50 Hertz Wechselspannung gearbeitet wird. Grob vereinfacht werden also 100mal in der Sekunde Plus- und Minuspol vertauscht. Bei diesem Wechsel der Polarität werden die Elektronen, die sich gerade in die eine Richtung bewegt haben, abgebremst und dann in die andere Richtung gezogen.
Da sich alle Elektronen im gesamten Kabel gleichzeitig in Bewegung setzen, haben wir die Illusion, dass sich die Elektronen mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, das ist aber mitnichten so! Man kann berechnen, dass sich die Elektronen bis zum Wechsel der Spannungsrichtung ungefähr einen Millimeter bewegt haben, nach dem Wechsel der Polarität fließen sie genau diesen einen Millimeter zurück.
In unseren mit Wechselspannung betriebenen Geräten werden wir deshalb niemals ein einziges Elektron aus dem Kraftwerk beobachten können. Meiner Meinung nach sollte unter diesem Aspekt die Preispolitik der Stromkonzerne noch einmal gründlich überprüft werden. Schließlich sind wir gezwungen, unsere eigenen, bereits mit den Geräten und den Kabeln teuer bezahlten Elektronen zu verwenden und dabei abzunutzen!
In einem handelsüblichen PC befindet sich ein Netzteil, in dem die Wechselspannung aus der Steckdose zunächst in einem Transformator in eine kleinere Wechselspannung und danach in eine Gleichspannung umgewandelt wird. Das Grundprinzip des Transformators ist ziemlich leicht zu verstehen: Wenn man sein Ohr an das Gehäuse legt, wird man ein leichtes Brummen vernehmen. Die hin- und hergerissenen Elektronen versetzen den Transformator im Primärkreis in mechanische Schwingungen, gewissermaßen vibriert er ein wenig hin und her. Im elektrisch davon vollständig isolierten Sekundärkreis werden die dort befindlichen Elektronen quasi „aufgerüttelt”, auch dort beginnt ein Wechselstrom zu fließen. Das Spannungsverhältnis zwischen Primär- und Sekundärkreis ist bekanntlich dem Verhältnis zwischen den Windungen der Primär- und der Sekindärspule äquivalent, was ganz einfach mit dem mechanischen Impulserhaltungssatz der in beiden Spulen bewegten Elektronen erklärt werden kann.
Nach der Umwandlung in ein anderes Spannungsniveau wird der Wechselstrom in einen Gleichstrom umgewandelt. Dieser Vorgang ist zu kompliziert, um ihn hier in wenigen Worten zu beschreiben. Wichtig ist einzig und allein das Ergebnis: Für die Elektronen gilt bei Gleichstrom, dass sie sich immer in dieselbe Richtung bewegen. Sie fließen vom Netzteil in die elektronischen Schaltungen unseres PC's und kehren nach getaner Arbeit von dort in einem anderen Draht zum Netzteil zurück. Die dabei verrichtete Arbeit ist für die Elektronen ziemlich anstrengend, deshalb erwärmt sich der PC. Die Elektronen werden beim erneuten Durchlauf durch den Transformator frisch „aufgerüttelt” und mit neuer Energie für den nächsten Durchlauf versehen.
Da alle Stromkreise in unserem PC elektrisch isoliert von ihrer Umgebung sind, ist es vollkommen klar, dass unser PC von Anfang an immer mit denselben Elektronen auskommen muss. Jetzt wird vieleicht auch deutlich, warum unsere Rechner im Laufe ihrer Existenz nach dem Einschalten immer länger zum Starten brauchen und manche Programme immer langsamer werden, das liegt einfach an der Überalterung der genutzten Elektronen!
Meine Geschäftsidee besteht jetzt darin, einmalig oder in regelmäßigen Abständen die Elektronen in den Schaltkreisen eines PC's auszutauschen. Dazu wird für eine oder zwei Minuten das Netzteil des Rechners abgeklemmt und durch eine Batterie ersetzt. Aus dem negativen Pol der Batterie fließen frische Elektronen in den Rechner hinein, am positiven Pol werden die verbrauchten Elektronen des Rechners abgesaugt und können später zusammen mit der leeren Batterie entsorgt werden.
Die Elektronen aus einer Batterie sind immer ganz frisch. Bei handelsüblichen Batterien, die sich z.B. aus Zink- und Kohleelektroden zusammen setzen, ist das leicht zu erklären. Beide Stoffe werden in Bergwerken gewonnen, aufbereitet und dann zu Batterien verarbeitet. Die so an das Tageslicht gebrachten Elektronen sind noch nie in ihrem Leben zur Erzeugung von Elektrizität benutzt worden.
Meine Geschäftsidee ist nicht allein auf PC's beschränkt, auch alte Kühlschränke, Fernseher und Glühbirnen können auf diese Weise regeneriert werden, man benötigt aber wegen den dort verwendeten höheren Betriebspannungen weit größere Batterien, die ziemlich teuer sind. Deshalb möchte ich alle interessierten potentiellen Kapitalgeber noch einmal auf die am Beginn des Artikels angegebene Kontaktmöglichkeit verweisen.
Kategorien: Physik
Die meisten unserer Haushaltgeräte werden mit Strom betrieben. Viele unserer Mitmenschen werden auf die simple Frage, woher denn der benötigte Strom kommt, einfach auf die Steckdose verweisen. Nur die etwas Gebildeteren werden etwas vom Kraftwerk, den elektrischen Leitungen und so weiter erzählen. Aber ist der Strom, mit dem wir unsere Geräte betreiben tatsächlich so frisch, wie wir alle denken?
Die notwendigen physikalischen Gesetze sind seit Maxwell bekannt, spätestens seit der Entdeckung der Elektronen weiß man auch, was in den Kabeln passiert: Die negativ geladenen Elektronen werden vom negativen Spannungspol abgestoßen und vom positiven angezogen. Beim Anlegen einer Spannung setzen sie sich deshalb in Bewegung. Es ist nun allgemein bekannt, dass sowohl im Kraftwerk als auch in den Haushalten mit 50 Hertz Wechselspannung gearbeitet wird. Grob vereinfacht werden also 100mal in der Sekunde Plus- und Minuspol vertauscht. Bei diesem Wechsel der Polarität werden die Elektronen, die sich gerade in die eine Richtung bewegt haben, abgebremst und dann in die andere Richtung gezogen.
Da sich alle Elektronen im gesamten Kabel gleichzeitig in Bewegung setzen, haben wir die Illusion, dass sich die Elektronen mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, das ist aber mitnichten so! Man kann berechnen, dass sich die Elektronen bis zum Wechsel der Spannungsrichtung ungefähr einen Millimeter bewegt haben, nach dem Wechsel der Polarität fließen sie genau diesen einen Millimeter zurück.
In unseren mit Wechselspannung betriebenen Geräten werden wir deshalb niemals ein einziges Elektron aus dem Kraftwerk beobachten können. Meiner Meinung nach sollte unter diesem Aspekt die Preispolitik der Stromkonzerne noch einmal gründlich überprüft werden. Schließlich sind wir gezwungen, unsere eigenen, bereits mit den Geräten und den Kabeln teuer bezahlten Elektronen zu verwenden und dabei abzunutzen!
In einem handelsüblichen PC befindet sich ein Netzteil, in dem die Wechselspannung aus der Steckdose zunächst in einem Transformator in eine kleinere Wechselspannung und danach in eine Gleichspannung umgewandelt wird. Das Grundprinzip des Transformators ist ziemlich leicht zu verstehen: Wenn man sein Ohr an das Gehäuse legt, wird man ein leichtes Brummen vernehmen. Die hin- und hergerissenen Elektronen versetzen den Transformator im Primärkreis in mechanische Schwingungen, gewissermaßen vibriert er ein wenig hin und her. Im elektrisch davon vollständig isolierten Sekundärkreis werden die dort befindlichen Elektronen quasi „aufgerüttelt”, auch dort beginnt ein Wechselstrom zu fließen. Das Spannungsverhältnis zwischen Primär- und Sekundärkreis ist bekanntlich dem Verhältnis zwischen den Windungen der Primär- und der Sekindärspule äquivalent, was ganz einfach mit dem mechanischen Impulserhaltungssatz der in beiden Spulen bewegten Elektronen erklärt werden kann.
Nach der Umwandlung in ein anderes Spannungsniveau wird der Wechselstrom in einen Gleichstrom umgewandelt. Dieser Vorgang ist zu kompliziert, um ihn hier in wenigen Worten zu beschreiben. Wichtig ist einzig und allein das Ergebnis: Für die Elektronen gilt bei Gleichstrom, dass sie sich immer in dieselbe Richtung bewegen. Sie fließen vom Netzteil in die elektronischen Schaltungen unseres PC's und kehren nach getaner Arbeit von dort in einem anderen Draht zum Netzteil zurück. Die dabei verrichtete Arbeit ist für die Elektronen ziemlich anstrengend, deshalb erwärmt sich der PC. Die Elektronen werden beim erneuten Durchlauf durch den Transformator frisch „aufgerüttelt” und mit neuer Energie für den nächsten Durchlauf versehen.
Da alle Stromkreise in unserem PC elektrisch isoliert von ihrer Umgebung sind, ist es vollkommen klar, dass unser PC von Anfang an immer mit denselben Elektronen auskommen muss. Jetzt wird vieleicht auch deutlich, warum unsere Rechner im Laufe ihrer Existenz nach dem Einschalten immer länger zum Starten brauchen und manche Programme immer langsamer werden, das liegt einfach an der Überalterung der genutzten Elektronen!
Meine Geschäftsidee besteht jetzt darin, einmalig oder in regelmäßigen Abständen die Elektronen in den Schaltkreisen eines PC's auszutauschen. Dazu wird für eine oder zwei Minuten das Netzteil des Rechners abgeklemmt und durch eine Batterie ersetzt. Aus dem negativen Pol der Batterie fließen frische Elektronen in den Rechner hinein, am positiven Pol werden die verbrauchten Elektronen des Rechners abgesaugt und können später zusammen mit der leeren Batterie entsorgt werden.
Die Elektronen aus einer Batterie sind immer ganz frisch. Bei handelsüblichen Batterien, die sich z.B. aus Zink- und Kohleelektroden zusammen setzen, ist das leicht zu erklären. Beide Stoffe werden in Bergwerken gewonnen, aufbereitet und dann zu Batterien verarbeitet. Die so an das Tageslicht gebrachten Elektronen sind noch nie in ihrem Leben zur Erzeugung von Elektrizität benutzt worden.
Meine Geschäftsidee ist nicht allein auf PC's beschränkt, auch alte Kühlschränke, Fernseher und Glühbirnen können auf diese Weise regeneriert werden, man benötigt aber wegen den dort verwendeten höheren Betriebspannungen weit größere Batterien, die ziemlich teuer sind. Deshalb möchte ich alle interessierten potentiellen Kapitalgeber noch einmal auf die am Beginn des Artikels angegebene Kontaktmöglichkeit verweisen.
Kategorien: Physik
Donnerstag, 31.Juli 2003





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