Lighthouse association

Bis gestern ahnte ich noch nicht mal im Traum, dass es so etwas wie Leuchtturmgesellschaften gibt. Aber gestern Abend hatte ich eine sehr angeregte Unterhaltung mit einer Frau, die gemeinsam mit ihrem Mann zu den Mitgliedern einer "lighthouse association" zählt.

Zu Beginn des Gesprächs wusste ich das noch nicht, ich bemerkte nur ein Leuchten in ihren Augen, als die Rede auf „lighthouses” kam. Eher im Scherz schlug ich ihr vor, doch einfach einen Leuchtturm zu kaufen und sich drinnen eine Wohnung einzurichten. Da wurde sie ernst. Viele Leuchttürme kann man nicht kaufen, auch wenn sie nicht mehr benutzt werden. Sie sind Eigentum des Staates oder des Militärs, die sich beide nicht davon trennen wollen. Aber, hier sie lebte wieder etwas auf, im April gelang es dem Ehepaar, einen Leuchtturm mit Wärterhäuschen auf einer kleinen Insel für zwanzig Jahre zu mieten. Im Sommer wurde das Häuschen renoviert, im nächsten ist der Leuchtturm selbst an der Reihe. Im Winter kann man nichts machen, weil die Insel wegen der „ice floes” nicht erreichbar ist. Deshalb fahren die beiden über Weihnachten auf eine „Peninsula in France”. Auf meine Vermutung, dass dort bestimmt ein Leuchtturm zu besichtigen wäre, antwortete sie: „One? sixty seven!”

Kategorien: Alltag

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Ergänzung
Gregor Keuschnig - 5. Mai, 21:58
Diagonalenproblem
Köppnick - 5. Mai, 14:12
Fehlen des besten Zuges
Köppnick - 5. Mai, 13:58
Wie man das Nash-Diagonalen-Problem löst
steppenhund - 5. Mai, 13:29
Gefühlsmäßig würde ich...
steppenhund - 5. Mai, 01:53
Guter Kommentar
Stephan Schleim (anonym) - 4. Mai, 20:36
"ad aquam", aber ansonsten gebe ich dir recht....
Talakallea Thymon - 29. April, 19:33