Enten

Heute auf dem Weg zur Arbeit begegneten mir drei Entenpärchen. Eins stand vor der Arztpraxis, eins lief an der Bushaltestelle über die Straße, das dritte watschelte über den Campus. Es ist Paarungszeit. Dieses Jahr scheint es sehr gesittet zuzugehen, wie ich mich bei einem Besuch an den Teichen vor ein paar Tagen überzeugen konnte.

Das ist nicht immer so. Vor einigen Jahren herrschte ziemlicher Erpelüberschuss. Die armen Enten kamen wegen dem Hormonstau der Erpel überhaupt nicht mehr zur Ruhe, ein paar sollen sogar ertrunken sein, weil nacheinander viele verschiedene Erpel aufsitzen wollten.

Erpel sind schon ziemlich dämlich. Sie hätten doch dieses Jahr auch dafür nutzen können, am Ufer zu sitzen, die Beinchen im Wasser baumeln zu lassen und sich die Federn von der Sonne zu bescheinen - und dabei den sogenannten Erfolgreichen bei der Arbeit zusehen.

Dieses Jahr ist es jedenfalls anders. Ich bin mir sicher, dass die drei Pärchen von heute morgen nach ihrem Arztbesuch, einer Busfahrt und dem vergeblichen Versuch im Hörsaal zu brüten, wieder zum Wasser zurückkehren werden.

Kategorien: Natur, Alltag

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Kommentare hier ...

Die Grünen sind links.
Metepsilonema - 22. Juli, 22:34
Aufgrund der Komplexität des Themas...
Köppnick - 22. Juli, 07:50
Irgendetwas mit der url stimmte nicht. Wie...
Metepsilonema - 22. Juli, 01:07
Deine Links funktionieren nicht,
Köppnick - 21. Juli, 12:05
Hier findet man die beiden Artikel:
Metepsilonema - 21. Juli, 01:40
Ich würde es etwas anders ausdrücken:...
Metepsilonema - 18. Juli, 21:48
Ich halte es durchaus für vertretbar,...
Metepsilonema - 15. Juli, 21:54
Ich halte es durchaus für vertretbar,...
Köppnick - 14. Juli, 22:05
Beweiskraft gibt es generell keine, denn...
Metepsilonema - 14. Juli, 19:16