Bangkok
Bangkok ist ein Moloch. Im Reisefuehrer liest man von 11 Millionen Einwohnern, die Reiseleiterin, eine dort Wohnende, von schon 20 Millionen. Steht man nachts auf der Aussichtsplattform des mit ueber 300 Metern hoechsten Hotels der Stadt, dann reichen die Lichter der Stadt bis zum Horizont.
Wir sind vor drei Tagen hier angekommen, mit dem Bus auf einer sechzehnspurigen und zweistoeckigen Autobahn Richtung Stadtzentrum gefahren. Vorher war eine Rundreise im Westen und Osten Thailands, in 2 Tagen brechen wir Richtung Norden auf, bis an die Grenze zu Burma. Die Zeit zwischen diesen beiden Rundreisen fuellt jetzt das Sightseeing in Bangkok.
Abends faellt man todmuede ins Hotelbett, alle Sinne sind betaeubt. Die Ohren von dem unglaublichen Laerm, die Nase von den Autoabgasen. Der Kopf koennte einem platzen bei der Verarbeitung der Geegensaetze zwischen den Wolkenkratzern und den dazwischen stehenden kleinen buddistischen Tempeln, zwischen dem offen zur Schau gestellten Reichtum und den Bettlern, zwischen Kommerz und ernster Froemmigkeit.
Die Religiositaet in Thailand ist ansteckend. Seit dem zweiten Tag der Reise trage ich ein Amulett bei mir, dass mir ein Moench geschenkt hat. Gestern haben wir ein Gluecksgloeckchen an einer Kette am hoechsten Chedi von Bangkok befestigt. Wir waren damit nicht die ersten Deutschen, man findet dort unter anderem eines mit der Aufschrift: „Danke, dass uns der Tsunami verschont hat.”
Kategorien: Reiseberichte
Wir sind vor drei Tagen hier angekommen, mit dem Bus auf einer sechzehnspurigen und zweistoeckigen Autobahn Richtung Stadtzentrum gefahren. Vorher war eine Rundreise im Westen und Osten Thailands, in 2 Tagen brechen wir Richtung Norden auf, bis an die Grenze zu Burma. Die Zeit zwischen diesen beiden Rundreisen fuellt jetzt das Sightseeing in Bangkok.
Abends faellt man todmuede ins Hotelbett, alle Sinne sind betaeubt. Die Ohren von dem unglaublichen Laerm, die Nase von den Autoabgasen. Der Kopf koennte einem platzen bei der Verarbeitung der Geegensaetze zwischen den Wolkenkratzern und den dazwischen stehenden kleinen buddistischen Tempeln, zwischen dem offen zur Schau gestellten Reichtum und den Bettlern, zwischen Kommerz und ernster Froemmigkeit.
Die Religiositaet in Thailand ist ansteckend. Seit dem zweiten Tag der Reise trage ich ein Amulett bei mir, dass mir ein Moench geschenkt hat. Gestern haben wir ein Gluecksgloeckchen an einer Kette am hoechsten Chedi von Bangkok befestigt. Wir waren damit nicht die ersten Deutschen, man findet dort unter anderem eines mit der Aufschrift: „Danke, dass uns der Tsunami verschont hat.”
Kategorien: Reiseberichte
Sonntag, 23.Januar 2005





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