Schneeflocken

Immer wenn ich im Winter Kinder mit ihren Schlitten irgendwelche Hänge hinunterfahren sehe, dann denke ich an eine Bekannte. Sie arbeitet als Tribologin an einem Forschungsprojekt. Am Anfang dachte ich, dass hier neue Methoden entwickelt werden, ahnungslosen Bürgern Geld aus der Tasche zu ziehen, heißt ihr Lieblingsgerät doch Tribometer.

Ich hatte mich geirrt, Tribut und Tribologie hat nichts miteinander zu tun. Ihr Tribometer steht in einem Kälteschrank. Hier werden Schlittenkufen über Schnee und Eis gezogen und die dabei auftretende Reibung gemessen, sie soll verringert werden. Von ihr habe ich erfahren, was für faszinierende und noch ziemlich unverstandene Gebilde Schneeflocken sind. Seit Anbeginn der Welt dürften noch keine zwei vollkommen gleichen Flocken auf die Erde gefallen sein, so groß ist die Variabilität. Wer sich selbst einmal im Züchten von Schneeflocken oder ihrem Fotografieren versuchen oder vieleicht einfach nur am Anblick fantastischer Formen erfreuen möchte, der kann diesen Link als Einstieg nehmen.

Kategorien: Alltag

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Ergänzung
Gregor Keuschnig - 5. Mai, 21:58
Diagonalenproblem
Köppnick - 5. Mai, 14:12
Fehlen des besten Zuges
Köppnick - 5. Mai, 13:58
Wie man das Nash-Diagonalen-Problem löst
steppenhund - 5. Mai, 13:29
Gefühlsmäßig würde ich...
steppenhund - 5. Mai, 01:53
Guter Kommentar
Stephan Schleim (anonym) - 4. Mai, 20:36
"ad aquam", aber ansonsten gebe ich dir recht....
Talakallea Thymon - 29. April, 19:33