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Haiku
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+ Riesenmaschine
+ Reisenotizen
+ Ehrensenf
+ Makulatur





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An dieser Stelle mag ich dir sagen, dass ich recht oft in deinem Weblog zu Gast bin. Mir gefällt es hier, ich mag die Art wie du über etwas nachdenkst und ich mag das Layout.
Am Layout habe ich sehr viel gebaut und überlegt. Nichts stört so sehr beim Lesen und Denken wie brüllbunte Farben, blinkende Teile, Werbeeinblendungen, zusammenhanglose Bilder und Ladezeiten länger als 1 Sekunde.
Zum schwarzen Text auf weißem Grund braucht man genau eine weitere Farbe zur Kennzeichnung von Überschriften und Links. Diese zweite Farbe muss eine gedeckte Farbe sein. Reines Rot erzeugt zum Beispiel unbewusste Angst- und Abwehrgefühle. Außerdem braucht man die gewählte Farbe in verschiedenen Tönungen, da kleinere Flächen kräftiger gezeichnet werden müssen. Meine Kopfzeile ist für mein Empfinden noch zu dunkel. Man kann aber nicht einfach die Farbwerte Richtung Weiß verändern, weil sich der "gefühlte" Buntton dann verschiebt.
Wichtig ist eine vernünftige Kennzeichnungsmöglichkeit für Zitate. Das häufig dafür verwendete kursiv ist für längere Passagen schlecht lesbar. Eine leichte Einfärbung des Hintergrunds habe ich versucht, aber sie ist auf verschiedenen Bildschirmen unterschiedlich gut sichtbar. Ich hatte deshalb seinerzeit einen linken senkrechten Strich neben dem Zitat. Die jetzige Version mit der Vollumrandung ist meinem Gefühl nach noch etwas zu aufdringlich.
Da Bildschirme breiter sind als Buchseiten und die Leser mit unterschiedlichen Bildschirmauflösungen arbeiten, muss man sich über die Breite der einzelnen Spalten Gedanken machen. Ursprünglich hatte ich ein Layout mit fester Breite gewählt und so eingestellt, dass etwa 80 Zeichen je Zeile im Textblock entstehen. Dadurch werden die Texte aber zu lang, Benutzer scrollen nicht gern. Jetzt habe ich ein gleitendes Layout, bei dem der Mittelteil den nach Abzug der beiden Randspalten verbleibenden Bereich ausfüllt. Da ich zu Hause an einem Bildschirm mit 1600 Pixeln Breite arbeite, teste ich jedesmal, wie sich zum Beispiel der Text verändert, wenn man das Browserfenster verkleinert (auf 1280 oder 1024 Pixel Breite). Bilder werden dann ganz anders umflossen.
Die Möglichkeit, mit "Teasern" zu arbeiten, also Kurzversionen der Artikel, die dann auf den Volltext verlinken, gibt es leider nur in der kostenpflichtigen Version von TwoDay. Das vermisse ich sehr stark. Außerdem haben sie die Möglichkeiten der Kommentierung auf zwei Ebenen beschränkt, also Kommentar und Kommentar auf einen Kommentar. Die ursprüngliche Softwareversion von Antville lässt auch die Version mit beliebig vielen Ebenen zu, das fände ich besser.
Was ich aufmerksam verfolge, sind die Experimente von Steppenhund mit seinen Grafiken. Eine bildliche Darstellung der Verlinkungsstruktur gibt eine viel bessere Navigationshilfe.