Ursel und Traudel
Vor einer knappen Woche sind Ursel und Traudel bei mir eingezogen. Es war gar nicht so einfach, das Zuhause ihren Bedürfnissen entsprechend herzurichten. Die meisten hatten mir sogar davon abgeraten, sie überhaupt in meine Wohnung aufzunehmen. Dazu war es aber schon zu spät. Jedenfalls habe ich extra für sie eine Fußbodenheizung eingebaut, eine Höhensonne habe ich auch besorgt, die beiden sind ziemlich anspruchsvoll.
In der letzten Woche habe ich sie nicht viel zu Gesicht bekommen. Wenn ich früh aus dem Haus ging, schliefen sie noch. Wenn ich abends kam, kriegte ich sie meistens auch nicht zu Gesicht. Am Wochenende habe ich ihr Verhalten genauer studiert. Halb neun war es taghell, die Heizung hatte ich voll aufgedreht, damit es schön warm ist. Um elf ließ sich Traudel das erste Mal sehen, bei Ursel musste ich bis halb eins warten, bis sie sich aus ihrem Lager schälte. Jedenfalls war ich mit meinem Mittagessen schon lange fertig, als sie endlich ihr Frühstück zu sich nahmen. Aus meinem Mittagsschläfchen wurde nichts, die beiden haben einen Krach gemacht, dass es fast nicht zum Aushalten war.
Man hat mir eingeschärft, dass sie Vegetarierinnen sind, ich halte mich daran. Besonders wählerisch scheinen sie nicht zu sein, bis jetzt haben sie alles in sich hineingestopft, was ich ihnen vorgesetzt habe. Aber mit diesen Miniportionen käme ich nicht zurecht - obwohl, wenn ich fast den ganzen Tag schlafen würde, würden meine Mahlzeiten wahrscheinlich auch etwas kleiner ausfallen.
Ursel und Traudel sind natürlich nur die Spitznamen, die ich mir ausgedacht habe. Es gibt eine CD, auf der zwei Reinemachfrauen ihre Weltsicht erläutern. Meinen beiden habe ich davon nichts erzählt. In ihren Papieren steht ganz was anderes drin.
Kategorien: Alltag
In der letzten Woche habe ich sie nicht viel zu Gesicht bekommen. Wenn ich früh aus dem Haus ging, schliefen sie noch. Wenn ich abends kam, kriegte ich sie meistens auch nicht zu Gesicht. Am Wochenende habe ich ihr Verhalten genauer studiert. Halb neun war es taghell, die Heizung hatte ich voll aufgedreht, damit es schön warm ist. Um elf ließ sich Traudel das erste Mal sehen, bei Ursel musste ich bis halb eins warten, bis sie sich aus ihrem Lager schälte. Jedenfalls war ich mit meinem Mittagessen schon lange fertig, als sie endlich ihr Frühstück zu sich nahmen. Aus meinem Mittagsschläfchen wurde nichts, die beiden haben einen Krach gemacht, dass es fast nicht zum Aushalten war.
Man hat mir eingeschärft, dass sie Vegetarierinnen sind, ich halte mich daran. Besonders wählerisch scheinen sie nicht zu sein, bis jetzt haben sie alles in sich hineingestopft, was ich ihnen vorgesetzt habe. Aber mit diesen Miniportionen käme ich nicht zurecht - obwohl, wenn ich fast den ganzen Tag schlafen würde, würden meine Mahlzeiten wahrscheinlich auch etwas kleiner ausfallen.
Ursel und Traudel sind natürlich nur die Spitznamen, die ich mir ausgedacht habe. Es gibt eine CD, auf der zwei Reinemachfrauen ihre Weltsicht erläutern. Meinen beiden habe ich davon nichts erzählt. In ihren Papieren steht ganz was anderes drin.
Kategorien: Alltag
Montag, 02.Oktober 2006





Schildkröten?
Volle Punktzahl.
Mehr als ein knapp anderthalb Quadratmeter großes Terrarium kann ich nicht bieten, dazu viel (UV-)Licht und für den Winter einen großen Kühlschrank. Ich hoffe nicht, dass ich damit für die "Profis", die sich vehement gegen eine Terrarienhaltung aussprechen, schon ein Tierquäler bin.
Kühlschrank?
Kühlschrank
Im normalen Familienkühlschrank ist für zwei Schildkröten zu wenig Platz, man braucht einen zusätzlichen, der dann halt nur im Winter betrieben wird. Natürlich muss man für ausreichend Frischluftzufuhr sorgen. Ich werde entweder ein Stück Isolierung aus der Türdichtung herausschneiden oder in die Tür selbst ein Loch bohren.
Wenn man einige Vorkehrungen trifft, kann man die Schildkröten sogar im Freien überwintern: Ein stabiles, dichtes Häuschen, darin sehr viel Laub, und eine sorgfältige Kontrolle, dass sich die Tiere auch alle im Haus eingraben und nicht irgendwoanders im Freigehege. Strengen Frost vertragen sie nämlich nicht.