Kinderfeindlichkeit
Das Wort Kinderfeindlichkeit ist auch aus sprachpsychologischer Sicht eine tolle Verdrängungsleistung, weil es suggeriert, dass Kinder eine besondere Tierart sind, die sich von den übrigen Menschen unterscheidet. Wenn man aber den einfachen Fakt zur Kenntnis nimmt, dass Kinder auch bloß Menschen sind, dann ist Kinderfeindlichkeit einfach nur Menschenfeindlichkeit. Unsere Gesellschaft ist menschenfeindlich.
Evolutionsbiologisch betrachtet nimmt die Zahl der Individuen einer Spezies ab, wenn ihre Lebensbedürfnisse nicht mehr mit den Lebensbedingungen in ihrem Biotop übereinstimmen. Homo sapiens unterscheidet sich von allen anderen Tierarten dadurch, dass er wesentliche Teile seines Biotops selbst erschaffen hat. Man kann deshalb logisch zwingend konstatieren, dass es uns gelungen ist, ein Biotop zu erschaffen, dass das elementarste Bedürfnis, nämlich das nach Erhalt der eigenen Art, nicht mehr erfüllt. Diese einfache Tatsache ist insofern äußerst verblüffend, weil ja die mittlere Lebenserwartung immer noch steigt und viele Kinderlose vor sich selbst und vor anderen behaupten, glücklich zu sein. Außerdem sind viele davon überzeugt, dass es die Menschen in früheren Zeiten viel schwerer hatten als heute. Wieso haben sie es dann aber trotzdem geschafft, die Kraft aufzubringen, Kinder in die Welt zu setzen und großzuziehen?
Wenn Pflanzen und Tiere sprechen könnten, dann dürften sich Kinderlose nicht mehr aus dem Haus trauen. Jede Ente, die auf ihrem Gelege sitzt, jeder Käfermann, auf dem Weg zu einer Käferdame, um sich zu paaren, jeder Baum, der seine Früchte im Herbst verstreut, würde ihnen zurufen: Ihr Versager, die ihr nicht fähig seit, eure eigenen Gene an die nachfolgende Generation weiterzugeben, kratzt endlich ab und gebt die Ressourcen frei, die sinnlos durch euch vergeudet werden!
Kategorien: Frauen
Evolutionsbiologisch betrachtet nimmt die Zahl der Individuen einer Spezies ab, wenn ihre Lebensbedürfnisse nicht mehr mit den Lebensbedingungen in ihrem Biotop übereinstimmen. Homo sapiens unterscheidet sich von allen anderen Tierarten dadurch, dass er wesentliche Teile seines Biotops selbst erschaffen hat. Man kann deshalb logisch zwingend konstatieren, dass es uns gelungen ist, ein Biotop zu erschaffen, dass das elementarste Bedürfnis, nämlich das nach Erhalt der eigenen Art, nicht mehr erfüllt. Diese einfache Tatsache ist insofern äußerst verblüffend, weil ja die mittlere Lebenserwartung immer noch steigt und viele Kinderlose vor sich selbst und vor anderen behaupten, glücklich zu sein. Außerdem sind viele davon überzeugt, dass es die Menschen in früheren Zeiten viel schwerer hatten als heute. Wieso haben sie es dann aber trotzdem geschafft, die Kraft aufzubringen, Kinder in die Welt zu setzen und großzuziehen?
Wenn Pflanzen und Tiere sprechen könnten, dann dürften sich Kinderlose nicht mehr aus dem Haus trauen. Jede Ente, die auf ihrem Gelege sitzt, jeder Käfermann, auf dem Weg zu einer Käferdame, um sich zu paaren, jeder Baum, der seine Früchte im Herbst verstreut, würde ihnen zurufen: Ihr Versager, die ihr nicht fähig seit, eure eigenen Gene an die nachfolgende Generation weiterzugeben, kratzt endlich ab und gebt die Ressourcen frei, die sinnlos durch euch vergeudet werden!
Kategorien: Frauen
Donnerstag, 06.April 2006





Weltbevölkerung
Eigentlich bin ich ganz froh, dass der Mensch diese Möglichkeit hat.
"Kinderfeindlichkeit" meint allerdings in meinem Verständnis, dass die Gesellschaft Kindern gegenüber feindlich eingestellt ist und hieraus die fehlende "Gebärfreude" resultiert. Ein Blick auf Italien oder Spanien zeigt, dass das Unsinn ist; die Kinderquote ist nur unwesentlich höher oder sogar niedriger als in Deutschland, obwohl die "Bambini" dort alles dürfen.
Die ganze Diskussion in Deutschland suggeriert, dass die Weltbevölkerung gleich mit auszusterben droht. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt auf der Erde eher zuviele Menschen. Die Hysterie, dass die Deutschen auszusterben drohen, insinuiert auch immer bisschen, dass das besonders schlimm ist.
Man muss ja nicht so weit gehen, wie Josef Joffe in seiem Artikel in der ZEIT neulich, aber gern gelesen hab' ich's trotzdem.