Köppnicks Freund
Köppnicks Freund war seit etwa 3 Jahren mit Köppnick befreundet. Obwohl, richtige Freunde sind sie noch gar nicht so lange. Sie kennen sich nur schon etwa 3 Jahre. Also ist es vielmehr Köppnicks Bekannter. Wobei der Begriff „Bekannter“ der momentanen Beziehung nicht wirklich gerecht wird. Sie sind letztlich mehr als nur Bekannte. Eben nur nicht seit 3 Jahren. „Köppnicks Bekannter“ könnte man trotzdem sagen. Es würde aber die Beziehung in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen, als hier gewollt wäre. „Köppnicks Bekannter“ scheidet also aus.Köppnick war sehr gerührt, als er mit dem Lesen des Beginns dieser Geschichte, deren erstes Kapitel sein Bekannterkollegenfreund ihm gewidmet hatte, fertig war. In der Geschichte selbst wurde über den Planeten Pill, die Firma Dunkler, die schwarze Löcher herstellt, Rechtwinkligkeit, Materieabsauger, Antischwerkrafthaken und die vielen anderen Dinge, die das Leben von Köppnick & Co. bestimmen, berichtet. Aber das ist alles noch streng geheim, patent pending.
Eventuell könnte man „Köppnicks Kollege“ sagen. Schließlich sind sie Kollegen. Obwohl, richtige Kollegen sind sie noch gar nicht so lange. Sie kennen sich nur schon etwa 3 Jahre. „Köppnicks Kollege“ scheidet also auch aus. Davon abgesehen hat Köppnick sowieso mehrere Kollegen und mit Sicherheit noch viel mehr Bekannte. Das muss so sein. Mehrere Kollegen muss er haben, denn eine Firma in der nur Köppnick und Köppnicks Kollege arbeiten, wäre längst pleite und dann hätte Köppnick gar keinen Kollegen mehr. Spätestens dann würde es überhaupt keinen Sinn mehr machen, von Köppnicks Kollegen zu sprechen.
Viele Bekannte muss er auch haben, denn Köppnick reist viel. Wo der schon überall war. Zum Beispiel auf dem Mond ... und im Theater. Wenn Köppnick also so viele Bekannte hat, würde man nur durcheinander kommen, wenn jemand von Köppnicks Bekanntem spräche. Dann würde man Köppnicks Bekannten vermutlich mit einem anderen Bekannten von Köppnick verwechseln.
Freunde kann Köppnick nicht viele haben. Jedenfalls nicht mehr als Bekannte. Schließlich ist jeder Freund doch auch ein Bekannter. Dazu kommt, dass man sich um Freunde kümmern muss. Um Bekannte nicht. Die kann man auch einfach nur kennen, ohne sich um sie zu kümmern. Wenn man sich um Bekannte kümmert, werden es womöglich Freunde. Und dann muss man sich noch mehr um sie kümmern, und noch schlimmer, die kümmern sich dann womöglich zurück. Außerdem muss man in eine Freundschaft Zeit investieren. Das hat zu mindest mal irgendwer gesagt. Ich glaube meine Mutter... oder war’s meine Oma? Jedenfalls kann man daher nicht so viele Freunde haben. Schon gar nicht, wenn man so wenig Zeit hat wie Köppnick. Wir einigen uns auf „Köppnicks Freund“.
Kategorien: Köppnicks Welt
Freitag, 10.März 2006




