Psychedelisches

Vergleichen wir die Phylogenese mit der Ontogenese, wer ist stärker:
  • Unser von Geburt an trainierter Verstand, der uns sagt, dass sich ein Bild nicht bewegen kann,
  • oder unser ererbtes visuelles System, das uns beim Betrachten solcher Bilder fast irre werden lässt?
Kategorien: Evolution, Gehirn & Geist
Gregor Keuschnig - 3. März, 09:32

Hm

Ich weiss gar nicht, dass es ein jpeg-Bild ist und bilde mir doch ein, dass sich in allen Bildern etwas bewegt.

Wieder ein Beispiel für vermeintliche "Objektivität"...

Köppnick - 3. März, 10:11

Ergänzungen

In Gehirn & Geist Nr. 3/2006 findet man eine Erkärung dieser visuellen Effekte:
Normalerweise bemerken wir unsere eigenen unwillkürlichen kleinsten Augenbewegungen (Mikrosakkaden) nicht, obwohl sich das Bild auf der Retina dadurch beständig verschiebt. Die engen, raffiniert angeordneten Muster der Riloide führen aber offenbar zu andersartigen Mikrosakkaden, sodass das Gehirn die resultierenden Bildverschiebungen nicht korrigieren kann und wir deshalb Bewegungen wahrnehmen.
Und ein Link zu den Bildern des Künstlers Akiyoshi KItaoka wird in dem Artikel auch angegeben: Akiyoshi's illusion pages.

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http://kwakuananse.twoday.net/stories/1643792/modTrackback


Kommentare hier ...

In einem Binärbaum ist die Suchdauer...
Köppnick - 13. Mai, 12:19
Ein wesentlicher Vorteil ist da noch gar...
steppenhund - 12. Mai, 21:17
Ergänzung
Gregor Keuschnig - 5. Mai, 21:58
Diagonalenproblem
Köppnick - 5. Mai, 14:12
Fehlen des besten Zuges
Köppnick - 5. Mai, 13:58
Wie man das Nash-Diagonalen-Problem löst
steppenhund - 5. Mai, 13:29