Mehr Hirn im Kopf?
In der Morgenwelt findet man einen interessanten Beitrag mit dem Titel "Mehr Hirn im Kopf!" Zitat:
In dasselbe Horn bläst der Focus in "Masse macht Klasse". Die zentrale These beider Artikel leuchtet einfach nicht, man müsste doch zuerst mal die allgemeine Größenzunahme aufgrund besserer Lebensbedingungen herausrechnen, und natürlich den höheren IQ aufgrund der besseren Lebensbedingungen, was unbestreitbar ist. Eine allgemeine Korrelation der Art Größerer Schädel -> größeres Hirn -> mehr viel schlau sein tun erscheint mir höchst zweifelhaft. Bekannte Werte für das Schädelvolumen sind:
Kategorien: Evolution, Gehirn & Geist
Innerhalb von nur 30 Generationen veränderte sich die menschliche Schädelform beträchtlich. Es sieht so aus, als habe die Evolution Platz geschaffen: Für größere Gehirne!Im Weiteren wird über die Vermessung von Schädeln aus verschiedenen Jahrhunderten berichtet:
Im Vergleich zu ihren mittelalterlichen Vorfahren weisen die Schädel moderner Menschen weniger hervorstehende Merkmale auf. Die Stirn ist heute aber wesentlich höher als damals.Hm, da kann man schon ins Grübeln geraten, was waren denn die hervorstehenden Merkmale der Köpfe in früherer Zeit? Das mit der höheren Stirn hingegen scheint mir plausibel. Seit mir so langsam die Haare ausgehen, wird meine Stirn auch immer höher und höher, es ist wirklich beängstigend!
In dasselbe Horn bläst der Focus in "Masse macht Klasse". Die zentrale These beider Artikel leuchtet einfach nicht, man müsste doch zuerst mal die allgemeine Größenzunahme aufgrund besserer Lebensbedingungen herausrechnen, und natürlich den höheren IQ aufgrund der besseren Lebensbedingungen, was unbestreitbar ist. Eine allgemeine Korrelation der Art Größerer Schädel -> größeres Hirn -> mehr viel schlau sein tun erscheint mir höchst zweifelhaft. Bekannte Werte für das Schädelvolumen sind:
- Neanderthaler: 1600 cm³
- Homo sapiens: 1200-1600 cm³, dabei Männer durchschnittlich 10% mehr als Frauen
- Einstein: 1250 cm³, also am unteren Ende liegend.
Kategorien: Evolution, Gehirn & Geist
Donnerstag, 26.Januar 2006




