Pomplamoose Music

Gestern bin ich einem Link von Ehrensenf gefolgt und habe Pomplamoose Music gefunden. Diese Band spielt Coverversionen bekannter Stücke. Je länger ich zuhöre, umso besser gefallen mir die Lieder.

Auch die Videogestaltung finde ich klasse. Am Ende gibt es ein bisschen Werbung, aber das scheint die Fans nicht zu stören, jedenfalls haben bis jetzt alle Videos der Band, und von denen gibt es einige, eine Bewertung mit fünf Sternen erhalten.


Hier noch eine Coverversion eines Liedes von Edith Piaf in Französisch:
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Vegetarismus

Eine Bekannte hat vor einiger Zeit zu den Vegetariern gewechselt. Sie isst seitdem weder Fisch noch Fleisch, hat aber gegen den Konsum von Eiern, Milch und Honig nichts einzuwenden. Sie wohnt in einer WG und hat insofern Glück, als alle dort inzwischen Vegetarier sind, was gemeinsame Mahlzeiten und gemeinsames Einkaufen sicher vereinfacht. Als Kind war sie schon einmal Vegetarierin, auch damals gemeinsam in einer Clique von Mädchen ihrer Klasse. Sie war Pferdeliebhaberin, wollte man sie ärgern, musste man nur sagen: "Mm, lecker Pferdebratwurst". Dann aber kam eine Phase, in der sie intensiv Kraftsport betrieb, und dazu gehört meistens ein verstärkter Konsum von magerem Fleisch und Reis, also proteinreicher und fettarmer Lebensmittel.

Physiologisch gesehen ist der Mensch ein Allesfresser. Über viele Millionen Jahre sind wir als Jäger und Sammler durch die Welt gezogen, es herrschte Mangel und wir haben buchstäblich alles gefressen, was nicht vor uns davon laufen konnte. Schimpansen leben heute ähnlich. Überwiegend ernähren sie sich von Pflanzen, aber wo sie es können, machen sie Jagd auf andere und primitivere Affen, um sie zu töten und zu fressen.

Obwohl wir also Allesfresser sind, bezeichnen uns manche als das größte und gefährlichste Raubtier der Welt. Und dafür gibt es gute Gründe, denn zeitgleich zur Wanderung unserer Vorfahren, von Afrika beginnend und die ganze Welt besiedelnd, sind überall große Tierarten ausgestorben: Säbelzahntiger, Mammuts, Terrorvögel, Dodos, uvam. Entweder haben wir sie selbst gejagt und gegessen oder ihr Futter. Bemerkenswert auch, dass wir nach der Domestikation von Haustieren die Pflanzenfresser in Ställen und im Freien gehalten, unser Haus aber mit zwei Raubtieren geteilt haben: Hund und Katze.
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Von der Leyen möchte "Hartz IV" abschaffen

Arbeitsministerin von der Leyen hält nichts von "Hartz IV". Sie meint aber nur den Ausdruck: Das Wort sei so negativ besetzt, dass es eine differenzierte Debatte über Langzeitarbeitslosigkeit behindere. Nun soll ein anderer Begriff für das Arbeitslosengeld II her.

Berlin - Die Arbeitsministerin mag das Wort nicht. Ursula von der Leyen möchte "Hartz IV" gerne aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verbannen. Den Begriff hält sie für unvorteilhaft besetzt. Deshalb sei es "absolut wünschenswert, dass auf die Dauer das Wort 'Hartz IV' verschwindet", sagte sie der "Welt". Sie selbst will aber keine neue Bezeichnung dafür einführen. Neue Begriffe könne man nicht von oben verordnen. "Das geht nur, indem sich das Bild in der Bevölkerung zum Positiven verändert."
Link zum zitierten Artikel

Der Ministerin kann geholfen werden:
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Watzlawick, Beavin, Jackson: Menschliche Kommunikation

Wenn man sonst gar nichts über Watzlawick und seine Arbeiten zur Kommunikationstheorie weiß, dann sollte man sich wenigstens die Grundgedanken der folgenden zwei Abschnitte merken:
Verhalten hat vor allem eine Eigenschaft, die so grundlegend ist, daß sie oft übersehen wird: Verhalten hat kein Gegenteil, oder um dieselbe Tatsache noch simpler auszudrücken: Man kann sich nicht nicht verhalten. Wenn man also akzeptiert, daß alles Verhalten in einer zwischenpersönlichen Situation, Mitteilungscharakter hat, d. h. Kommunikation ist, so folgt daraus, daß man, wie immer man es auch versuchen mag, nicht nicht kommunizieren kann. Handeln oder Nichthandeln, Worte oder Schweigen haben alle Mitteilungscharakter: Sie beeinflussen andere, und diese anderen können ihrerseits nicht nicht auf diese Kommunikationen reagieren und kommunizieren damit selbst.
...
Wenn man untersucht, was jede Mitteilung enthält, so erweist sich ihr Inhalt vor allem als Information. Dabei ist es gleichgültig, ob diese Information wahr oder falsch, gültig oder ungültig oder unentscheidbar ist. Gleichzeitig aber enthält jede Mitteilung einen weiteren Aspekt, der viel weniger augenfällig, doch ebenso wichtig ist - nämlich einen Hinweis darauf, wie ihr Sender sie vom Empfänger verstanden haben möchte. Sie definiert also, wie der Sender die Beziehung zwischen sich und dem Empfänger sieht, und ist in diesem Sinn seine persönliche Stellungnahme zum anderen. Wir finden somit in jeder Kommunikation einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt.
Viele Paradoxa beruhen darauf, dass die verschiedenen Ebenen von Kommunikation miteinander vermengt werden. Ein klassisches Beispiel ist die Aufforderung: "Bitte dieses Schild nicht beachten!" Will man dieser Aufforderung folgen, kann man es nicht. Was hier offensichtlich ist, kann man in vielen praktischen Fällen sehr schwer erkennen. Ein etwas längeres Beispiel aus dem Buch:
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Daniel Tammet: Elf ist freundlich und fünf ist laut

Daniel Tammet ist ein Savant. Das sind Menschen, die Autisten sind und zugleich auf einigen Gebieten über bemerkenswerte Fähigkeiten verfügen. Als Autist wird man geboren, Tammet hatte zusätzlich in seiner Kindheit epileptische Anfälle, von denen man vermutet, dass sie zusätzliche Veränderungen in seinem Gehirn verursacht haben.

Eine von Daniel Tammets Begabung ist Savant-typisch, er ist Kalenderrechner, d.h. er kann für einen beliebigen Tag angeben, welcher Wochentag es ist. Er spricht zehn Sprachen, wobei er sich zum Beispiel das Isländische innerhalb einer Woche angeeignet hat, nachdem er eine Einladung vom isländischen Fernsehen erhalten hatte. Die ersten drei Tage anhand von ein paar Büchern und Kassetten, die folgenden vier Tage gemeinsam mit einer Sprachlehrerin. Danach hat er im isländischen Fernsehen in Isländisch mehrere Interviews gegeben. Er wurde auch ins deutsche Fernsehen eingeladen und hat dafür in einer Woche Deutsch gelernt. Das war aber nicht ganz so verblüffend. Zum einen ist Deutsch dem Englischen, seiner Muttersprache, viel ähnlicher als Isländisch, zum anderen kannte er Deutsch schon aus der Schule.

Richtig bekannt geworden ist Daniel Tammet durch seinen Weltrekord im Aufsagen von 22514 Nachkommastellen von Pi. Er hat sie sich innerhalb von drei Monaten eingeprägt und anlässlich einer Benefizveranstaltungen in reichlich fünf Stunden unter Zeugen rezitiert. Beim Lernen der Zahlen konnte er auf seine Synästhesie zurückgreifen. Tammet verbindet mit jeder Zahl sinnliche Vorstellungen, jede Zahl hat eine andere Größe, eine andere Farbe, sieht anders aus, hört sich anders an, schmeckt und riecht wahrscheinlich auch anders. Normalsterbliche benutzen Mnemotechniken, um sich Zahlenfolgen oder Gegenstände zu merken, in dem sie das zu Merkende mit Bildern verbinden. Bei Tammet ist das angeboren. Er hat sich die Nachkommastellen in Hunderter Blöcken eingeprägt, wobei jeder Block einer bestimmten Landschaft entspricht, die er nur zu durchwandern braucht.

Synästhesie, das Übersprechen einzelner Sinneskanäle, ist gar nicht so weit weg von der normalen Funktionsweise unseres Gehirns. Zum Beispiel hat man Menschen verschiedener Kulturkreise gebeten, Kunstworten Formen zuzuordnen, hier "kiki" und "bouba" den folgenden beiden Formen:
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Diagnose: Bandscheibenvorfall Halswirbelsäule

Lange Zeit war Schreibstille in diesem Blog, und die hatte ihren Grund, der am 29.11.2009 schon kurz angeklungen war. Hier nun ein ausführlicher (Zwischen)Bericht. Ende Oktober, Anfang November war ich das erste Mal bei meiner Hausärztin, weil mir der Arm weh tat. Es ging offenbar vom Nacken aus, denn der schmerzte auch und der Arm war sonst vollkommen in Ordnung. Die Ärztin drückte ein wenig auf dem Rücken herum, bewegte die Arme, fand nichts, verschrieb mir eine Packung Diclodispers und wünschte mir gute Besserung. Da sich diese nicht einstellte, saß ich am 18.11. wieder in ihrem Wartezimmer. Dieses Mal schrieb sie mir eine Überweisung zum Orthopäden.
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Du bist Terrorist!

Aus bereits geschilderten Gründen fehlt mir derzeit die Lust, Texte zu schreiben. Deshalb nur dieses kleine Video, über das ich heute gestolpert bin:

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Kommentare hier ...

Eloquenz eines Haferlschuhs...
auch hier wieder was für Dawkins-Diskurs-Eggheads http://begleitschreiben.tw oday.net/stories/4308884/# 6176127 meldet...
ww - 6. Februar, 19:34
Als Maxime taugt vielleicht...
Als Maxime taugt vielleicht nur, wenn man eine Alternative...
Metepsilonema - 3. Februar, 19:30
Wenn aus dem Sein kein...
Wenn aus dem Sein kein Sollen folgt, dann weiß...
Köppnick - 3. Februar, 10:33
Naja, ich bin ja auch...
Naja, ich bin ja auch kein Koch, und koche auch nicht...
Metepsilonema - 2. Februar, 22:06
Ich bin Nicht-Koch und...
Ich bin Nicht-Koch und voll auf das Nahrungsangebot...
Köppnick - 2. Februar, 14:35
@Alle
Erst einmal vielen Dank für eure guten Wünsche....
Köppnick - 2. Februar, 14:27
Vegetarismus
Ich war einige Zeit lang "Beinahe-Vegetarier", und...
Metepsilonema - 2. Februar, 00:09
Da ich jetzt nicht auch...
Da ich jetzt nicht auch noch mit Arzt-, oder Spitalsgeschichten...
Metepsilonema - 1. Februar, 23:45
Sie könnte selber...
Sie könnte selber dafür sorgen, den Begriff...
Gregor Keuschnig - 1. Februar, 09:05
Dieses Buch ( "Wie wirklich...
Dieses Buch ( "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" )...
lou-salome - 31. Januar, 21:41
Sicherlich kennen Sie...
Sicherlich kennen Sie dann auch Watzlawick's kleines...
Köppnick - 31. Januar, 16:28
Anleitung zum Unglücklichsein
In den letzten vergangenen zwei Jahren hatte ich, wegen...
lou-salome - 31. Januar, 15:07